Drage

Würden wir für einen Moment den Bau an der gegliederten Küste, der die übliche Form des modernen Tourismus darstellt, vergessen und den Blick auf den mit Kieselsteinen bedeckten Meeresboden des kristallklar Meeres verharren lassen, auf die Häfen in denen alte Boote festgebunden sind: würden wir dann die Augen schließen und uns das Blöken der Schafe und Bellen des Hofhundes anhören und durch die Nase den Duft von blühender Ginster und ätherischen Kräutern, die überall wachsen, Feigen die sich eng an alte Steinhäuser schmiegen einatmen ... alles würde der Ruhe der biblischen Zeiten ähnlich sehen.

Doch die Zeiten ändern sich und die bis gestern noch wild wachsenden Kräuter ersetzen heute gepflegte Hortikultur in moderner Ausführung, so dass sich auch Drage zu einer modernen touristischen Destination fortbildet, immer noch in starker Trennung zwischen der Zeit von gestern und der Zeit von morgen.